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# Frankreich 1986 • 178 Min. # Regie: Jean-Jacques Beineix # Buch: Jean-Jacques Beineix nach dem Roman von Philippe Djian # mit: Béatrice Dalle, Jean-Hugues Anglade

Eine inmitten der achtziger Jahre gedrehte wunderschöne Kult-Literaturverfilmung.
Konstellation für diese aussergewöhnliche Liebesgeschichte: Zorg, ein symphatischer, gewöhnlicher Typ trifft Betty, ein schönes, laszives und sehr verrücktes Mädchen.
Fiebrig inszeniert, in traumhaften Bildern und mit einem traurigen, beinahe mystischen Soundtrack zeigt uns hier Beineix eine Liebesodyssee die seinesgleichen sucht.
Es ist einfach zu schön den beiden in ihrem Elan und Übermut zuzuschauen. Zorg der rationelle, ruhende Pol und Retter und Betty, die schizophrene Antreiberin und Zerstörerin.
Eine Liebe wie sie eigentlich schöner nicht sein könnte. Man ahnt es aber bereits am Anfang, dass die Sache mit den beiden nicht gut gehen kann. Betty trägt den Keim der Zerstörung schon in sich. Sie hat zuviel von dem, wovon andere vielleicht meist zuwenig haben, …Sensibilität, starkes Gefühl und dessen Aufrichtigkeit. Sie sagt, tut und ist was sie denkt und fühlt, und das zu 100 Prozent. Und das ist einfach süss. Manchmal ist es auch erschreckend. Es gibt kein taktieren, planen, aufsparen, … Betty brennt und zwar lichterloh.
Grosses Glück ist da natürlich nur von kurzer Dauer. Und so kommts wie es kommen muss, trotz Zorgs Rettungsversuchen zerbricht sie an ihrem Schicksal. Schlussendlich ist das aber nur die logische Konsequenz ihres Daseins, der Sog ist unausweichlich.
Als Zorg endlich den von ihr so erhofften Erfolg als Schriftsteller hat, ist sie bereits tot.
Fazit: Betty Blue – 37,2 Grad am Morgen, mit einem am Schluss konsternierten und verlassenen Zorg rührt zu Tränen.
Irgendwie gruseliger Experimentalfilm / the church of the future / by Javier Morales and John Michael Boling / gesehen bei robotsluvme auf flickr …. der übrigens coole Bilder hat!
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YouTube Direktlink / King Britt – Nova Dream Sequence
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Nachdem sie sich in den letzten zwei Wochen aufgerappelt hatte und wieder fröhlich umherschwamm, machte sie damit auch mich glücklich. Sie schien beinahe wieder ganz die alte, wenn auch mit einer leicht verbeugten Wirbelsäule. Heute morgen aber der Schock, total verkrümmt und wie gelähmt konnte sie nur noch hopsen. Diesem hilflosen Treiben konnte ich nicht allzulange zuschauen, und ich hoffe es war besser sie von dem Leiden zu erlösen.
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Brett Walker on flickr / „only a blind man can take an honest picture“
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YouTube Direktlink / Brain Sells Sex Cells Sex Sells Brain Cells (Air-Run)
….interessantes Video und schöner Song vom Talkie Walkie Album aus dem Jahre 2004, geheimnisvolle Stimmung, erinnert mich immer ans Goldfrapp Debut Felt Mountain.
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Jonny L. / Oh, yeah!
…beim rumstöbern auf YouTube hab ich dieses feine Stück gefunden. Nächstes WE sind Dom & Roland im Kiff, ist zwar etwas härter, aber ich glaub da muss ich hin!
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Was, du warst 3 Wochen in Afrika und hast nie ge*****? Du warst mit 4 Frauen da und du hast keine von denen ge*****? Bist du normal? Was, du hast keine Freundin? Weisst du, Essen, Scheissen, Sex! Da gibts nicht mehr! Ich versuche zu erklären, dass ich auch weibliche Kumpels haben kann, dass Afrika ziemlich gross ist, und dort nicht jeder mit jedem gleich ins Bett steigt. Und falls ich eine Freundin hätte, …. Und überhaupt, gehts dich was an? Ich bin am Essen und der Typ labbert mich zu mit seiner abstrusen Weltsicht. Wie ekelhaft. Zuerst reg ich mich auf, im weiteren Verlauf muss ich aber lachen, bei der von mir vermuteten Grösse seines Hirns sei ihm vergeben und es verwundert mich nicht, dass da nur Essen, Scheissen und Bumsen existiert. Arme Welt!
Warum man denn überhaupt nach Afrika geht, es gäbe hier ja genug Bücher darüber, fragt er mich noch. Häh…..Versteckte Kamera ????
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I’m in the mood to dance, music, i love you!
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Viviane & Youssou Ndour & a phenomenally band in concert (leider viel zu kurz!)
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USA 2005 / 139 Minuten / Regie: Rob Marshall / Darsteller: Zhang Ziyi, Ken Watanabe, Kōji Yakusho, Michelle Yeoh u.v.a.
Langsam werd ich alt und wohl …..sentimental. Denn der Film „die Geisha“ ist doch eigentlich ziemlich kitschig, trotzdem hat er mich an den Bildschirm gefesselt, und ich habe mit der hübschen Geisha Sayuri (Zhang Ziyi) bis zum Ende mitgefiebert. Es ist aber auch meine Schwäche für Hochglanz Bilder, denn der Film besticht durch seine wunderschöne Optik. Soweit ich mich erinnere hat er in den technischen Disziplinen 3 Oscars gewonnen.
Das Thema Geisha find ich auch geschichtlich interessant, kennt doch hierzulande jeder das Wort Geisha, und denkt dabei wohl an eine asiatische Prostituierte. Das dem aber nicht so war, wissen wohl die wenigsten.
Was den Film m.E. etwas abwertet ist seine „Süsse“, sowohl in den Bildern wie auch in der Handlung. Zuviel Traumfabrik Hollywood, zuwenig dokumentarisch. So wäre es beispielsweise sicherlich besser gewesen mit japanischen Schauspielern zu drehen. Man geht aber in Hollywood kein Risiko ein und vertraut nur auf bekannte Gesichter, und so reden im Film leider alle „broken“ Englisch.
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a very, very special flickr profile Kristamas°













